Was ist Boßeln oder Kootschießen . .

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In unterschiedlichen Formen ist Boßeln in vielen Teilen Europas bekannt. Hochburgen sind der norden Deutschlands und die Provinzen Drenthe und Gelderland in den Niederlanden sowie Irland.

Die regionalen Unterschiede drücken sich in unterschiedlichen Bezeichnungen für die Sportart und ihre Disziplinen aus, deren Vielfalt bei Auswärtigen für Verwirrung sorgen kann. In Ostfriesland und Oldenburg wird zwischen dem ursprünglichem Klootschießen, das auf dem Feld ausgetragen wird, und dem Straßenboßeln unterschieden.

 

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Geschichtlicher Hintergrund des Boßeln

Das Straßenboßeln entwickelte sich in Deutschland Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem Klootschießen.
Es nahm an Beliebtheit schnell zu, als immer mehr Straßen befestigt wurden und weil es einfacher zu spielen war als das Klootschießen mit seiner technisch anspruchsvollen Wurftechnik. Zum Freizeit- und Breitensport wurde das Boßeln aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ausstattung einer Boßel Tour

Zur Grundausstattung einer Boßelmannschaft zählt neben den Kugeln unbedingt ein Klootsoeker oder Grabber, der dazu dient, Kugeln aus wasserführenden Straßengräben oder sumfpigen Waldflächen zu fischen. Er besteht aus einer Korb, an dem ein langer Stiel befestigt ist. Für eine Boßel Tour darf ein Proviantwagen natürlich nicht fehlen. Auf diesem Wagen werden neben heißen Getränken im Winter auch Biere und das sogenannte Zielwasser

Wie wird geboßelt

Beim Boßelwurf wird der Arm im Laufen zunächst nach hinten bewegt und anschließend unter der Hand mit einer schnellen Bewegung wieder nach vorne geschnellt, um die Boßelkugel mit einer hohen Geschwindigkeit loszulassen. Dabei kommt es darauf an, die Flugbahn nicht zu steil werden zu lassen, damit die Kugel nach der Landung auf der Straße noch möglichst weit rollt. Durch verschiedene Techniken beim Abwerfen kann der Boßler der Kugel einen Drall mitgeben, der es möglich macht, um eine Kurve zu werfen. Im Plattdeutschen werden diese Techniken överd Dum (über den Daumen) und överd Finge (über den Finger) genannt. Der normale Abwurf ohne Drall wird liek ut Hand (gerade aus der Hand) genannt. Auf geraden Strecken mit geeignetem Untergrund können Spitzen-Boßler mit der Gummikugel problemlos Weiten von 200 Metern mit einem Wurf erzielen.
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